Mittels Telefonanruf kann jederzeit ein Erstgespräch am Erlenhof vereinbart werden. In diesem Gespräch bekommen Hilfesuchende alle gewünschten Informationen zur Therapie und die Erlenhof-MitarbeiterInnen einen ersten Einblick in die Problemlage der Hilfesuchenden.
Beim Erstgespräch wird darüber aufgeklärt, dass die Suchtmittelabhängigkeit eine Krankheit ist, die nicht geheilt, aber durch eine abstinente Lebensführung zum Stillstand gebracht werden kann. Durch die Therapie kann also nicht erreicht werden, dass man quasi von selbst keine Substanzen mehr anrührt. In der Psychotherapie können zwar seelische Probleme bearbeitet werden, die den Drang, Substanzen zu konsumieren, auslösen oder verstärken. Es ist aber eine Illusion zu glauben, dass dieser Drang gänzlich verschwindet, wenn die seelischen Probleme ausreichend bearbeitet sind.
Wir machen schon beim Erstgespräch deutlich, dass Hilfesuchende für ihre abstinente Lebensführung selbst verantwortlich sind und aktiv an ihrer Gesundung mitarbeiten müssen. Wir Erlenhof-MitarbeiterInnen können ihnen Wege zeigen, beschreiten müssen sie diese allerdings selbst.