Geschichte

 

1981 wird in Oberösterreich als dritte derartige Institution in Österreich die Langzeittherapiestation Erlenhof eröffnet. Als wichtigste Faktoren des therapeutischen Konzepts gelten die Bereiche Gemeinschaftsleben, Arbeit, Freizeit und Gruppenpsychotherapie. Der Erlenhof liegt damals etwa einen Kilometer außerhalb der nächsten Ortschaft in der Nähe von Enns. 

Um den Hof herum stehen einige tausend Quadratmeter Land für Obst- und Gemüsebau sowie Tierhaltung zur Verfügung. Im Haus befindet sich eine Tischlerwerkstätte sowie Möglichkeiten für verschiedene kunsthandwerkliche Betätigungen. Das Haus bietet zwölf bis fünfzehn drogenabhängigen Menschen in Ein- und Zweibettzimmern Platz.

 

Das Team besteht aus neun Personen, vorwiegend Sozialarbeiterinnen. Auf Honorarbasis arbeiten ein Gruppenptherapeut und ein Facharzt für Psychiatrie mit. Die Kosten des Aufenthaltes werden aus Mitteln der Sozialhilfe bestritten.

Team & KlientInnen nach Naikan 1987

 

 

1998 übersiedelt die Therapiestation Erlenhof in das adaptierte Gut "Wiesinger z’Taubing" in Prambachkirchen, Bezirk Eferding. Dieser Hof bietet Wohnraum für 22 Menschen mit einer Suchtmittelabhängigkeit, und im Gegensatz zu Enns auch ausreichend Büroräume für das Personal. Zum Hof gehören dreißig Hektar Wald-, Weide- und Ackerflächen. Arbeitstherapie und Arbeitstraining finden in den Bereichen Land- und Hauswirtschaft, Küche und Keramikwerkstätte statt. Die Klienten wohnen in Wohngruppen mit gemütlichen Einbettzimmern, einem eigenen wohnlich gestalteten Aufenthaltsraum und einer Nasszelle. Das Team setzt sich multiprofessionell zusammen. Das Therapiekonzept ermöglicht individuell abgestimmte Behandlungsangebote.

Erlenhof Umbau 1998

Therapiestation Erlenhof

Taubing 7

A 4731 Prambachkirchen

 

Leitung: Peter K. Olbrich

 

Tel: +43 (7277) 6913-14

Fax: +43 (7277) 6903

erlenhof@promenteooe.at

 

Erreichbarkeit: 

Montag - Freitag:

8:00 - 12:00 und

13:00 - 16:00